TuS 46/68 Uentrop e.V. Turn- und Sportverein

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Jubiläum (Teil2)

Uentrop – Es gibt Geschichten, die kann man sich nicht ausdenken. Eine davon wurde am Samstagabend beim Sektempfang anlässlich des 75. (+1) Jubiläums des TuS 46/68 Uentrop erzählt. Der Turn- und Sportverein hatte mit einem Jahr Verspätung in die Giesendahlhalle geladen und wie zu solchen Anlässen üblich, überbrachten zahlreiche Vertreter der Stadt (OB Marc Herter), des Stadtsportbunds (Angelika Schulze), des FLVW Unna-Hamm (Horst Weischenberg) und der Gemeinschaft der Uentroper Vereine (Wolfgang Hörenbaum) ihre besten Wünsche. So auch Rudolf Haase, der als stellvertretender Bezirksvorsteher eine kurze Rückschau auf die bewegten 76 Jahre präsentierte.

Wie nebenbei erzählte er zum Schluss, dass er, bei seinen Nachforschungen unter den Vereinsgründern über einen Namen gestolpert sei, der ihm nur zu gut bekannt war: Elli Pannekoike. Sie war seine Mutter und wohnte als Flüchtling in Uentrop. Sie gehörte zu denen, die im September 1946 in der Gaststätte Walther den Turn- und Sportverein Uentrop gründeten. Ein gewisser Rudi Haase spielte damals Tischtennis bei Walther. Dort lernten sich Elli und Rudi kennen und lieben. Und so erfuhr Rudi Haase jun. so ganz nebenbei, dass er ohne den TuS womöglich gar nicht existieren würde. Seinen Mitgliedsantrag füllte er noch am selben Abend aus.

Aber auch ansonsten war der TuS prägend für das Dorf und ein guter Anfang, um nach dem 2. Weltkrieg wieder zueinanderzufinden. 1960 allerdings kam der Sportbetrieb zum Erliegen. Es fehlte an Sportanlagen und die tragende Generation in der Vereinsführung. Acht Jahre später ergriffen einige Leute die Initiative, den Sport in Uentrop neu zu organisieren. Im Januar 1968 wurde der TuS wiedergegründet und Wilhelm Walther sen. zum 1. Vorsitzenden gewählt.

Der Fußballplatz im Giesendahl war damals noch ein Provisorium. Doch es ging sichtlich voran. Seit 1970 sind zahlreiche Gelder in den Ausbau des Vereinsgeländes geflossen. Aber „wenn man jeden Stein und alles, was per Muskelhypothek geleistet wurde, heraustreten ließe, sähe es hier anders aus“ fasste Haase seine Bewunderung für die unzähligen Arbeitsstunden, die die Mitglieder und insbesondere das „Rentnerteam“ des Vereins ehrenamtlich leisteten und immer noch leisten, zusammen.

Dass der Verein, der einst mit 163 Mitgliedern startete, mittlerweile mit über 900 Mitgliedern schon lange ein wichtiger Bestandteil des Dorflebens ist und auf einem soliden Fundament steht, verdankt er nicht zuletzt einer Konstanz an der Vereinsspitze. Nur drei Vorsitzende standen in 50 Jahren an vorderster Front: Wilhelm Walther sen., Karl-Heinz Figge und Werner Gerwin. Gerwin, der seit 1995 bis 2021 im Vorstand tätig war, wurde anlässlich des TuS-Jubiläums zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Karin Figge, 40 Jahre als Kassiererin, und Andrea Kuss, von 1986 bis 2022 als 2. Geschäftsführerin im Hauptvorstand tätig, wurden unter großem Applaus zu Ehrenvorstandsmitgliedern ernannt.

Während des formellen Teils hatte der Gitarrist Stephan Koim für die musikalische Begleitung gesorgt. Die Partymusik im Anschluss legte DJ Shon auf.

News

 

Bezirksliga im Visier

FUSSBALL – Der TuS Uentrop präsentiert Dominic Möller als Sportlichen Leiter

 

Hamm – Die Verlängerung der Zusammenarbeit mit dem Trainergespann Ralph Oberdiek/Alwin Derksen hat vor zwei Wochen noch Ingo Gockel mit Fußball-Abteilungsleiter Michael Supe eingestielt. Es sollte seine letzte Amtshandlung als Sportlicher Leiter des TuS Uentrop sein. Gockel wird dem Verein als Marketingleiter erhalten bleiben – sein Nachfolger ist in der Hammer Fußballszene verwurzelt, war zuletzt als Funktionär beim Regionalligisten RW Ahlen tätig und heißt Dominic Möller.

„Dominic wohnt direkt am Sportplatz“, erklärt Supe, der im Rahmen der Abteilungsversammlung vor zwei Wochen in seinem Amt bestätigt worden ist. „Er hatte Lust darauf, bei uns einzusteigen, kennt viele Spieler.“

Möller, der als Torwart unter anderem für den SVF Herringen, den TuS Germania Lohauserholz, wo ein Kniescheibenbruch seine Spielerkarriere beendete, und den Hammer SC gespielt hat, sammelte erste Erfahrung in der sportlichen Leitung beim HSC. „Dort hatte ich nie eine offizielle Funktion, habe mich aber über sechs Jahre um Neuzugänge und Sponsoren gekümmert“, erklärt der 36-Jährige. „Aufgrund unterschiedlicher Ambitionen und familiärer Gründe habe ich da aufgehört – aber der HSC ist mein Heimatverein und bleibt für mich immer eine Herzensangelegenheit.“

Ein paar Jahre hielt es Möller ohne fußballerisches Engagement aus, dann kam im August des vergangenen Jahres das Angebot als Sportvorstand beim Regionalligisten RW Ahlen, ein Klub, den er seit vielen Jahren als Fan begleitet hat, einzusteigen. Doch die Ehe hielt nicht lange. „Im Januar habe ich die Brocken wieder hingeworfen, weil mir das Miteinander überhaupt nicht gefallen hat“, betont Möller.

Fast schon logische Konsequenz ist der Einstieg in Uentrop. „Ich bin vor Jahren angesprochen worden, ob ich etwas für den TuS machen möchte“, sagt er. „Jetzt möchte ich den Verein dahin bringen, wo er hingehört – und das ist nicht die Kreisliga A.“

Das sieht sein neuer Abteilungsleiter ähnlich. „Dominic wird uns durch seine vielfältigen Kontakte zu Spielern sowie Sponsoren in unserer Entwicklung weiterbringen“, ist Supe davon überzeugt, dass der neue Mann auch neuen Schwung zum TuS mitbringen wird. Langfristig hat sich der Klub daher zum Ziel gesetzt, „den Sprung in die Bezirksliga zu realisieren“. Wie langfristig? „Das kann man ja schlecht so sagen“, antwortet Supe. „Aber in den nächsten drei Jahren soll das schon passieren. Unsere TuS-Urgesteine wie Mike Wessel, Hendrik Nölle oder Lars Kunkel haben mit 24, 25 Jahren das richtige Alter. Und mit denen wollen wir weiter arbeiten. 15 Söldner zu holen, um den Aufstieg zu schaffen, ist nicht unser Ziel – dann hast du ja keinen Bezug mehr zu unserem Dorf.“

Den einen oder anderen Hochkaräter verspricht der neue Sportliche Leiter aber schon. Denn der Unternehmer, der in der Autoteile-Branche tätig ist, wird nicht nur als Sportlicher Leiter antreten, sondern auch als Sponsor. „Mein Fokus liegt aber auf dem Sponsoring der gesamten Mannschaft“, betont Möller. „Das bedeutet Infrastruktur, Ausstattung, einen Neunsitzer für den Verein oder auch professionelle Trainingslager für das Team.“

Als Vorbild – nur ein paar Ligen höher – nennt Möller den Oberligisten Westfalia Rhynern: „Der Verein steht für extrem solide Arbeit. Und auch für uns geht der Weg nur über die Gemeinschaft des ganzen Dorfs.“

Am Morgen der Deutschen Meisterschaft im Tischtennis in Saarbrücken muss unsere Nadine leider ihre Teilnahme absagen. Ein positiver Coronatest lässt das mitwirken nicht zu. Wir hoffen auf eine schnelle Genesung und wünschen ihr eine gute Besserung.

Das erste Pflichtspiel für die 1. Mannschaft steht fest. Am Donnerstag, 23.06.2022, ergab die Kreispokalauslosung, in Bönen, das Team von Oberdiek/Derksen muss nach Oberaden. Am 31.Juli 2022 kommt es zum Kreisliga A Duell SuS Oberaden-TuS Uentrop.

Zum Sektempfang um 17.30 Uhr werden Oberbürgermeister Marc Herter, Vertreter des Stadtbezirks, von Sportverbänden und von befreundeten Vereinen in der Giesendahlhalle neben dem Sportgelände erwartet. Auch ein Wiedersehen mit der Fußball-Meistermannschaft aus der Saison 91/92 ist geplant. Viele Besucher dürften sich lebhaft an sie erinnern, denn mit ihr stieg der TuS in die Bezirksliga auf. Die aktuelle erste Fußballmannschaft blieb in der Kreisliga A im Jahr 2022 unter ihren Trainern Ralph Oberdiek und Alwin Derksen ungeschlagen und steigert damit die Vorfreude auf eine hoffentlich erfolgreiche neue Saison. An der Tischtennisplatte wissen seit Langem besonders die Damen zu begeistern. In der 2. Bundesliga wurden sie in der vergangenen Saison Vizemeister und wollen mit ihrer Trainerin Nadine Sillus weiterhin oben mitspielen.

Egal, ob Fußball, Tischtennis, Laufen, Walken, Radfahren, Kinderturnen, Tanzen, Volleyball, Schwimmen oder spezielle Sportangebote für Kinder, Frauen und Senioren – wer sich bewegen möchte, findet beim TuS genügend Möglichkeiten. Dabei hat der Verein auch immer einen Sinn für Jux und Dollereien. Der beliebte Uentroper Fünfkampf, das Ostereiersuchen oder jüngst das Kinderfest auf dem Sportplatz sorgten und sorgen für jede Menge Spaß. „Und deshalb wollen wir nach dem offiziellen Empfang mit unseren Mitgliedern, dem feierfreudigen Uentroper Dorf und allen Nachbardörfern und -vereinen richtig schön feiern.“ Bei freiem Eintritt startet die Party ab 19.30 Uhr in der Giesendahlhalle. Für die passende Musik sorgt DJ Shon. Auf Verlangen ist ein 3G-Nachweis vorzulegen.  sb

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